Dir gefällt dieser Artikel? Dann teile ihn mit deinen Freunden:

Ziel: Traumjob

Du bist immer noch auf der Suche nach Deinem Traumjob? Bist Du unzufrieden mit Deinem Job, mit Deinen Aufgaben und Deinem Gehalt? Fehlt Dir oft die Motivation, morgens aufzustehen? Freust Du Dich Montag schon auf‘s Wochenende? Laut einer aktuellen Studie der ManpowerGroup würden 46 Prozent der Arbeitnehmer in Deutschland ihren Job in den nächsten 12 Monaten wechseln.

Und gehörst Du zu den 46 Prozent? Wenn ja, fragst Du Dich manchmal, ob das bis zur Rente so weitergehen soll? Du bist frustriert. Es muss sich etwas ändern. Aber wie bist Du in diese Situation rein geraten und vor allem: Wie kommst Du da wieder raus? Das alles erfährst Du in diesem Beitrag.

Die Anderen sind schuld

Kommen Dir die nachfolgenden Aussagen bekannt vor?

  • Mein Chef ist zu geizig, mir eine Gehaltserhöhung zu geben.
  • Es lohnt sich nicht, mich zu engagieren, weil es eh keine Aufstiegsmöglichkeiten gibt.
  • In meinem Unternehmen geht es ungerecht zu und ich fühle mich benachteiligt.
  • Ich kann nichts dafür, dass mir mein Chef nicht mehr Verantwortung überträgt.
  • Mein Chef bietet mir einfach keine Weiterbildungen an.

Wir denken so oft, dass alle Anderen an unserem Schicksal schuld sind. Frei nach dem Motto: „Ich kann ja nichts dafür.“

Aber hey, ich hab  eine Neuigkeit für Dich:

DU bist selber für Dein Leben verantwortlich. Du entscheidest, was Du wo und wie machst. Am Ende bekommst Du genau dass, was Du verdienst.

What you deserve is what you get

Auch ich war einmal in dieser Situation. Als ich mich näher mit diesem Thema „Unzufriedenheit im Job“ beschäftigte, stieß ich auf die folgende Aussage:

„Dein Leben, so wie Du es jetzt führst, ist das Ergebnis Deiner Entscheidungen, die Du in der Vergangenheit getroffen hast.“

Die Band Seeed hat dazu ein wunderbares Lied geschrieben. Hier das Video dazu.

Als ich das las, war ich baff. WAS? Ich bin selber schuld an diesem doofen Job mit diesem Mini-Gehalt?

Leider musste ich schnell feststellen: ES STIMMT. Denn ich habe mich genau für diesen Job entschieden. Ich hätte ja auch einen anderen Job nehmen können. Aber ich habe mich natürlich nicht bewusst dafür entschieden. Ich habe mich treiben lassen. Ich wusste eigentlich gar nicht so richtig was und wohin ich wollte.

Fakt ist: Ich hatte einfach kein Ziel.

Mit Plan zum Traumjob

Was wäre, wenn Du einen Job hättest der Dir Spaß macht, der Dich fordert und wo Du noch ordentlich Moneten verdienen kannst? Das wäre doch cool, oder? Jetzt erfährst Du, wie Du strukturiert zum Traumjob kommst. Klingt unrealistisch? Aber es funktioniert, glaub mir. Ich habe es selbst ausprobiert und das Ergebnis ist unglaublich.

Wie Du es von mir gewohnt bist, habe ich das kleine Workbook Jobklarheit zusammengestellt. Am besten druckst Du es Dir aus und legst es neben Dich. Nachfolgend beschreibe ich Dir die einzelnen Schritte umfänglicher als im Workbook, damit Du diese besser verstehst. Du kannst das Workbook Jobklarheit parallel zum Blog-Lesen ausfüllen, das geht am besten.

1. Selbstanalyse

Um herauszufinden, wo Deine Stärken liegen und was Dir Spaß macht, führst Du eine kleine Selbstanalyse durch. Denke an alles, was Du schon in Deinem Job erreicht hast. Geh Deine Arbeitsjahre ruhig noch einmal gedanklich durch. Schreib alles auf, was Dir einfällt.

  1. Schreibe alle kleinen und großen Erfolge auf. Was hast Du in Deinem Unternehmen verbessert, optimiert oder dem Unternehmen Geld gespart? Hast Du ein Problem souverän gemeistert oder ein schwieriges Projekt abgeschlossen? Schreib es auf.
  2. Anschließend überlegst Du Dir, welche spezifische Eigenschaften und Fähigkeiten Dir dabei geholfen haben, diese Erfolge zu erreichen.
  3. Als letzten Schritt der Selbstanalyse fragst Du Dich, was Dir an Deinem Job so richtig Spaß macht. Was machst Du gerne? Wobei vergeht sie Zeit wie im Flug? Worin bist Du richtig gut?

Die Analyse Deiner Vergangenheit trägt entscheidend dazu bei, wie Du Deine Zukunft sehen wirst. Das machen wir nun im nächsten Schritt.

2. Ziele

Wann hast Du das letzte Mal geträumt?

Was willst Du erreichen in Deinem Job? Welche Tätigkeiten und Verantwortungen willst Du übernehmen? Wie viel Geld willst Du verdienen?

Hier lade ich Dich zum Träumen ein. Stell Dir einen Tag in Deinem Traumjob vor. Wie sollte der aussehen? Was hast Du für Aufgaben, Verantwortungen und Möglichkeiten? Setze Dir ein großes Ziel, eins, worauf Du richtig Lust hast. Suche Dir ein Ziel, wofür Du brennst.

Die spezifische Zielbeschreibung

Einer meiner Lieblingsautoren Brian Tracy hat wunderbares Hörbuch über das Thema Ziele mit dem Namen Ziele Setzen. Verfolgen. Erreichen* verfasst. Er empfiehlt die 3 P Formen, wie das Ziel beschrieben sein soll:

  • Das Ziel soll positiv geschrieben sein,
  • es soll persönlich geschrieben sein, also in Ich-Form und
  • im Präsens geschrieben sein.

Meiner Ansicht nach kommt die Magie aber erst mit einem weiteren Aspekt: dem Zeitfaktor. Tracy empfiehlt ein Zielerreichungsdatum festzulegen.

Dein Ziel könnte also lauten:

Ich (persönlich) bin (Präsens) beste Social Media Expertin in meiner Branche (positiv) bis 31.12.2018 (Datum)

Frage nach Deinem Warum

Warum willst Du dieses Ziel überhaupt erreichen? Geld kann natürlich ein Grund sein, aber es sollte nicht der Hauptgrund sein. Es wird wahrscheinlich nicht einfach, Dein Ziel zu erreichen. Du wirst auf Deinem Weg auch Rückschläge hinnehmen müssen. Dein Warum hilft Dir, Dich in schwierigen Situationen zu motivieren, dran zu bleiben und weiter zu machen. Wenn Du erfahren willst warum dein Warum so wichtig ist, empfehle ich Dir das Buch: Frag immer erst: warum: Wie Top-Firmen und Führungskräfte zum Erfolg inspirieren* von Simon Sinek.

Im obigen Beispiel kann das Warum sein:

Ich will die beste Social Media Expertin in meinem Bereich sein,

  • weil ich ein Vorbild für andere Frauen im Social Media Bereich sein will,
  • um deutlich zu machen, dass wir Frauen im Social Media Bereich genau so gut sind wie die Männer und
  • damit ich der Welt beweise, dass es möglich ist, Karriere zu machen und eine Familie zu gründen

3. Recherche

Jetzt geht‘s ans Eingemachte. Du weißt jetzt, was Du kannst und Du weißt, wo es hingehen soll. Damit weißt Du schon mal mehr von Dir als 90 Prozent der Menschen, die ziel- und planlos durchs Leben eiern. Und genau zu diesem Plan kommen wir jetzt. Du hast dieses große Ziel vor Dir. Jetzt schauen wir uns an, was Du brauchst, um dieses Ziel zu erreichen. Los geht‘s.

Gibt es jemanden, der schon dort ist, wo Du hin willst?

Schließlich musst Du das Rad ja nicht neu erfinden, um Dein Ziel zu erreichen. Schau Dir also diejenigen an, die schon dort sind, wo Du hin willst. Mit „anschauen“ meine ich aber nicht „von weitem beobachten“. Trete mit diesen Menschen in Kontakt. Befrage sie nach ihren Tipps, Gewohnheiten und Routinen, die Dir weiterhelfen können. Welche Bücher haben sie gelesen, welche Seminare haben sie besucht?

Wer kann Dir helfen, Deine Ziele zu erreichen?

Das kann jemand sein, der schon dort ist, wo Du hin willst. Es kann aber auch einfach jemand sein, der Dich dabei unterstützen kann, Dein Ziel zu erreichen. Finde jemanden, der Dich motiviert, wenn Du frustriert bist oder der Dir in den A**** tritt, wenn Du Deinen Zielfokus verloren hast.

Was kannst Du tun, um Deine Ziele zu erreichen?

Jetzt ist es an der Zeit, dass Du Dich hinsetzt und Dir konkrete Schritte überlegst, die Dir bei der Zielerreichung helfen. Was hast Du für Tipps von denjenigen bekommen, die schon an Deinem Ziel sind? Welche Weiterbildungen solltest Du besuchen, welchen Netzwerken beitreten und welche Bücher solltest Du lesen? Welche Fähigkeiten solltest Du ausbauen?

Es geht aber auch darum, diese Schritte so schnell wie möglich in Deinen Alltag zu integrieren.

In unserem Beispiel könntest Du Dir ein innovatives Social Media Konzept überlegen.

Frage Dich, wie kannst Du Deinem Unternehmen helfen und dabei Deinem Ziel näher kommen. Was kannst Du zusätzlich tun, was nicht von Dir erwartet wird?

4. Fahrplan zum Traumjob

Nun hast Du alle ToDo`s gesammelt. Jetzt machen wir uns daran, einen Fahrplan zum Traumjob zusammenzustellen. Das machst Du in den folgenden 3 Schritten:

  1. Liste zuerst alle Aufgaben auf, die zur Zielerreichung erledigt werden müssen.
  2. Lege nun Prioritäten fest. Was ist das Wichtigste? Unterteile Deine Aufgaben nach ABCDE-Aufgaben. Hierbei sind A die wichtigsten Aufgaben (Mehr über die ABCDE-Methode gibt‘s in Brian Tracys Buch Eat that frog*)
  3. Bringe die Aufgaben in eine Reihenfolge: Was kannst Du zuerst erledigen. Welche Aufgaben müssen warten, bis Du eine andere Aufgabe erledigt hast.

5 Tipps zum Durchhalten

Wenn Du es bis hierhin geschafft hast, Gratulation. Du bist Deinem Traumjob schon viel näher, als Du denkst. Ich glaube daran, dass Du Deine Ziele erreichen wirst. Diese Tipps helfen Dir, täglich an Deinen Zielen zu arbeiten:

  1. Schreibe Dir Deine Ziele täglich auf und stelle Dir vor, wie es ist, wenn Du es erreicht hast.
  2. Setze Dir für den Zielfahrplan konkrete Fristen.
  3. Lege Dir Zwischenziele fest und lege fest, bis wann Du sie erreicht haben willst
  4. Lass Dich nicht ablenken und sei fokussiert bei der Arbeit.
  5. Frage Dich jeden Morgen, wie Du Deinem Ziel heute ein Stück näher kommen kannst.

Resümee

Ja, es ist möglich, Deinen Traumjob zu finden. Mit dem Lesen des Blogartikels und dem Ausfüllen des Workbooks Jobklarheit hast Du das Fundament für Deine Traumkarriere gelegt. Nun gilt dranbleiben und umsetzen. Zum Abschluss möchte ich noch einmal den guten alten Goethe zitieren:

Es ist nicht genug zu wissen, man muss auch anwenden; es ist nicht genug zu wollen, man muss auch tun.

So, let’s do it:

Workbook Jobklarheit ausdrucken – Workbook durcharbeiten – Aufgaben abarbeiten – Ziele erreichen!

Ich bedanke mich für Deine Zeit, sie ist das Kostbarste, was wir haben.

Deine Jule

Abonniere meinen Newsletter



*Affiliate Link

Dir gefällt dieser Artikel? Dann teile ihn mit deinen Freunden: